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Die Rückfahrt war dann ein kleiner Alptraum.
Wir mussten an Rotterdam und Den Haag
vorbei. Rushhour und nur Stop and Go. Sogar
bei Wassenaar war alles dicht. Das kleine Dorf
schien den Adligen so attraktiv, dass sie sich
dort Landsitze bauten. Man fährt heute
vorbei an ganz prachtvollen, riesigen
Anwesen von Wald umgeben. Willem-Alexander wohnt heute
ebenfalls dort mit seiner Familie. Wahrscheinlich gibt es für
diese Leute besondere „Schleichwege“, denn dieses hohe
Verkehrsaufkommen auf der Hauptstraße wird es sicher
täglich geben.
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Wo ist Holland am holländischsten? In Kinderdijk. In der Nähe von Rotterdam befinden sich die meisten Windmühlen an einem Ort.
19 Mühlen, erbaut im 18. Jahrhundert, sorgen noch heute dafür, das abfallende Wasser aus den Poldern zu pumpen. Natürlich gibt es
auch hier den obligatorischen Souvenirshop, aber trotzdem wirkt die Mühlenanlage in Kinderdijk nicht so kommerziell wie andere
Sehenswürdigkeiten. Der strahlende Sonnenschein täuschte über die klirrende Kälte und den eisigen Wind hinweg. Nur gut, dass der
Fotoapparat dies nicht einfangen kann. Es war mir ein ganz großer Herzenswunsch, noch einmal hierher zu kommen. Da war mal so
ein Traum …. meine Mutter war die Hauptakteurin … und alles spielte sich hier am Kinderdijk ab. Einmal noch in meinem Leben
wollte ich die Mühlen sehen.